boot daily 2012 – Die Powerboot-Stars von morgen

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boot daily 2012

Die Powerboot-Stars von morgen

22.01.2012


Tobias Komm und seine Förderer.

Mit gerade einmal sieben Jahren hat er das erste Mal in einem Motorboot gesessen. „Da hat es mich sofort gepackt“, erzählt Tobias Komm. Nun ist er 20 und konnte schon so manchen Titel einheimsen. Da seine Sportart in der Öffentlichkeit allerdings eher ein Nischendasein führt, freut sich der Dinslakener umso mehr über das Engagement von Sponsoren. Auf der 43. boot Düsseldorf hat die UIM (Union Internationale Motonautique), der Weltdachverband des motorisierten Wassersports, nun ein neues internationales Jugendförderprogramm vorgestellt. „Denn wir denken nicht nur an heute, sondern auch an morgen“, betonte UIM-Präsident Raffaele Chiulli. „Wir haben einen hungrigen Nachwuchs, und den wollen wir entdecken und fördern.“ So haben sich Bootsbauer, Motorenhersteller und Clubs zusammengetan, um schon Zehnjährige an den rasanten Sport auf dem Wasser heranzuführen. Dabei soll jedoch nicht nur Tempo im Vordergrund stehen. „Die Kinder und Jugendlichen sollen auch lernen, ihre Umwelt zu respektieren, Sicherheitsstandards einzuhalten und Regeln zu akzeptieren.“ Über allem stehe der Gedanke des fairen Miteinanders und der internationale Austausch der Kulturen. Zu den Partnern und Unterstützern des Programms gehören beispielsweise der Abu Dhabi International Marine Sports Club, die Qatar Marine Sports Federation, die britische Schiffstransportfirma Peter & May sowie P1 Superstock. Winfried Röcker, Präsident des Deutschen Motoryachtverbands (DMYV), wünschte der Aktion viel Erfolg. „Es ist uns eine Ehre, dass dieses Jugendförderprogramm in Düsseldorf auf der boot startet und wir dabei sein dürfen“, betonte er. „Die Jugendarbeit ist eine ganz wichtige Aufgabe. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass dieses internationale Programm nun ins Leben gerufen wurde.“
Nachdem die drei neuen schnittig-weißen Rennboote auf dem Messestand enthüllt worden waren, setzte sich Tobias Komm auch gleich ins Cockpit seines rund 100 Stundenkilometer schnellen Motorboots. „In zwei Wochen mache ich die ersten Testfahrten auf dem Rhein in Krefeld“, kündigte er an. „Dabei werde ich von einem anderen Boot begleitet – falls ich umfallen sollte. Und Ende April ist dann auch schon das erste Rennen.“