Geschichte der Yachtabteilung

Zur Geschichte der Yachtabteilung

(erchienen in der Festzeitschrift anlässlich der 25 Jahrfeier der Yachtabteilung)

 

Am 19.11.1977 trafen sich die Herren Dr. Heßling, Dr. Wüstemeyer, Rahr, Schieß und Vigier, um einen bereits in den 60-er Jahren diskutierten Plan wieder aufzugreifen und die Möglichkeiten zur Gründung einer Sportbootabteilung innerhalb der RTGW sowie zum Bau einer Steganlage zu prüfen. Der in weiteren Sitzungen sorgfältig vorbereitete An- trag auf Gründung einer Sportbootabteilung wurde vom Vereinsvorstand auf einer Sondersitzung vom 12.02.1978 einstimmig befürwortet. Die Jahreshauptversammlung vom 4.03.1978 überwand die anfängliche Skepsis und gab nach heißen Debatten für die neue Abteilung grünes Licht. 26 Interessenten trugen sich in die ausgelegte Liste für diese neue Abteilung ein, darunter 8 Gründungsmitglieder Bauschuß, Behr, Berkenkamp, Esprey, Rahr, Vigier, Wemhoff und Dr. Wüstemeyer.

In den folgenden Jahren gab es drei „Hauptkampfgebiete“ : Im Gesamtvorstand die Auseinandersetzung mit den alten, etablierten Sportabteilungen. Im Hafen und im Stadtrat die Vorbehalte der älteren Yachtclubs gegenüber dem jüngeren „Vornelieger“. Zu Lande und zu Wasser der Kampf mit der Tücke der Technik beim Bau des Schwimmstegs

Nachdem der Steg am 30. Mai 1980 eingeweiht und auf den Namen des Seehelden „Admiral von Lans“ getauft worden war, wurde der Elan der sich dynamisch entwickelnden Yachtabteilung genutzt, die Ausbildung des seglerischen Nachwuchses auszubauen. Dazu wurden Jollen angeschafft und auch eigener Jollensteg gebaut.

Weil alles so schön und schnell gegangen war, wurde im Jahr 1985 gleich noch ein Steg nach dem gleichen Prinzip errichtet: Viel Engagement: solide Finanzierung, große Eigenleistung. Hier werkelte schon die zweite Generation der Mitglieder unter Anleitung von Egon Bachtrup, Heinz Krapoth und die zweite Vorstandsgeneration.

1981 hatte Dr. Manfred Wüstemeyer von Wolfgang Vigier den Vorsitz der Abteilung übernommen und sich besonders mit den anstehenden Fragen der Finanzierung, der Satzungsentwicklung und der Einbettung der Yachthtabteilung in die bestehende Struktur der Vereine und Verbände befasst.

Im Jahr 1984 übernahm Hans Bauschuß den Vorsitz und setzte wiederum einen neuen Akzent mit dem Ausbau sportlicher und geselliger Veranstaltungen zur Entwicklung und Festigung der Kameradschaft und des Zusammenhalts der nun schon auf 130 Mitglieder angewachsenen Abteilung.

Sportlich macht sich die Yachtabteilung auch einen Namen. Stellvertretend für viele Aktive seien nur für die Regattasegler Rudolf Behr, für die Tourensegler Manfred Kamann und für die Motorbootfahrer Egon Bachtrup genannt.

Im Jahr 1993 findet im Vorstand ein Generationenwechsel statt. Egbert Neukäter übernimmt den Vorsitz der Yachtabteilung. Die Kontinuität bleibt gewahrt, da Egbert Neukäter schon seit Jahren in die Vorstandsarbeit eingebunden war und verschiedene Aufgaben wahrgenommen hatte.

Schon im Jahr darauf werden die neuen Duschen eingeweiht, 1995 6 Garagen gebaut und der Nachwuchsarbeit zur Verfügung gestellt.

Der Name der Yachtabteilung der RTG Wesel wurde in der Folgezeit sportlich und auf Landes- und Bundesebene in die „Welt“ getragen. So hat die Yachtabteilung mit Egon Bachtrup und Heinrich Meckler die Seriensieger auf dem Tourenskippertreffen in Leer und auch die Gewinner des Pavillon d‘ Or gestellt. Nicht unerwähnt sollen die vielen Siege bleiben, die die Mitglieder auf in- und ausländischen Wettbewerben gewannen.